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Kursprogramm aus Kunst-, Kulturgeschichte

Das im Kursjahr 2019/2019 begonnene und 2019/2020 fortgeführte Seminar tritt nunmehr in seine dritte kunstgeschichtliche Folge ein: es hebt an mit der Behandlung weiterer Exponenten der barocken niederländischen Genremalerei des Goldenen Zeitalters, wie Gabriel Metsu und Frans von Mieris aus Leiden. Das "Genre" übersetzt als "Sittenbild" oder "Malerei des Alltags", darstellend das soziale Rollenspiel anonymer Personen in charakteristischer Umgebung (Wohnraum, Markt, Kirche, Kirmes, Spelunke, Bordell usw.),ist eine niederländische Erfindung par excellence - die überdies sofort auch in Italien Furore gemacht hat. Nachgegangen wird daher exkursiv den italo-holländischen "bamboccianti" ("Knirpsen"), in deren Umkreis der in Oldenburg/Holst. (!) geborene und über Holland ins Veneto gelangte Johann Liss (1597-1630) gewirkt hat.

Zentrale Bedeutung wird alsdann dem singulären Werk des Parisers Jean-Babtiste Chardin (1699-1779) beigemessen. Ferner wird unsere Aufmerksamkeit in Richtung neuerer Zeit dem romantisch imprägnierten Realismus des Wieners Georg Waldmüller, des Hamburgers Friedrich Wasmann und des Münchners Carl Spitzweg zu gelten haben.

Da als semesterübergreifendes Ziel die "Moderne" avisiert ist, steuert unsere Genre-Thematik vorerst auf ein "open-end" zu. Die mittels Beamer-Bildprojektion operierende Vortragsweise geht ikonografisch (bildbeschreibend) und ikonologisch(sinnentschlüsselnd) vor.
Ein Neueinstieg ist für alle Interessierten erfahrungsgemäß problemlos.

Mitzubringen sind Doku-Mappe, Stift und Notizbuch.

Zum Ausklang des Semesters ist wieder der gemeinsame Besuch eines renommierten Museums vorgesehen.

Für Kopierkosten erhebt der Dozent vor Ort einmalig 5,00 €.

wenig Teilnehmer Kunsthistorisches Forum A1, Paul Gauguin - Das Frühwerk

vhs Heikendorf VHS Heikendorf, ab Di., 25.01., 10:00 Uhr

Paul Gauguin (1848 - 1903)

Eugene Henri Paul Gauguin war ein einflussreicher französischer Maler, der auch Keramiken, Holzschnitzereien und Holschnitte fertigte. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn arbeitete Gauguin impressionistischer und lehnte sich an seinen Lehrer Camille Pissaro an. Sein bevorzugtes Thema war die Landschaft. Nach 1888 begann Gauguin eine neue, eigenständige Malweise zu entwickeln. Dafür gaben ihm die Künstlerfreunde Pont- Aven und die Werke von Vincent van Gogh wichtige Anregungen.

In Zusammenarbeit mit dem Künstlermuseum Heikendorf.

wenig Teilnehmer Kunsthistorisches Forum B 1, Paul Gauguin - Das Frühwerk

vhs Heikendorf VHS Heikendorf, ab Mi., 26.01., 10:00 Uhr

Paul Gauguin (1848 - 1903)

Eugene Henri Paul Gauguin war ein einflussreicher französischer Maler, der auch Keramiken, Holzschnitzereien und Holschnitte fertigte. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn arbeitete Gauguin impressionistischer und lehnte sich an seinen Lehrer Camille Pissaro an. Sein bevorzugtes Thema war die Landschaft. Nach 1888 begann Gauguin eine neue, eigenständige Malweise zu entwickeln. Dafür gaben ihm die Künstlerfreunde Pont- Aven und die Werke von Vincent van Gogh wichtige Anregungen.


In Zusammenarbeit mit dem Künstlermuseum Heikendorf.
Paul Gauguin (1848 - 1903)

Eugene Henri Paul Gauguin war ein einflussreicher französischer Maler, der auch Keramiken, Holzschnitzereien und Holzschnitte fertigte. Bekannt geworden ist der Künstler vor allem durch seine Gemälde aus der Südsee. Seinen ersten Aufenthalt auf Tahiti hatte er von 1891 bis 1893, dann verweilte Gauguin wieder in Paris, um im September 1895 erneut nach Polynesien zu reisen, dort verstarb er 1903 auf Hiva Oa.
Gauguin beschäftigte sich zudem in einer revolutionären Weise mit dem Holzschnitt, was viel weniger bekannt ist.

In Zusammenarbeit mit dem Künstlermuseum Heikendorf
Paul Gauguin (1848 - 1903)

Eugene Henri Paul Gauguin war ein einflussreicher französischer Maler, der auch Keramiken, Holzschnitzereien und Holzschnitte fertigte. Bekannt geworden ist der Künstler vor allem durch seine Gemälde aus der Südsee. Seinen ersten Aufenthalt auf Tahiti hatte er von 1891 bis 1893, dann verweilte Gauguin wieder in Paris, um im September 1895 erneut nach Polynesien zu reisen, dort verstarb er 1903 auf Hiva Oa.
Gauguin beschäftigte sich zudem in einer revolutionären Weise mit dem Holzschnitt, was viel weniger bekannt ist.

In Zusammenarbeit mit dem Künstlermuseum Heikendorf
Spätestens seit der oscarprämierten Hollywood-Verfilmung ihres bewegenden Lebens ist die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954) auch außerhalb der Kunstszene zu einer internationalen Kultfigur geworden. Von Krankheiten, Unfällen und privaten Schicksalsschlägen heimgesucht, wurde sie zum Inbegriff der "leidenden Frau", zu einer Mater Dolorosa der Kunst. Man könnte den Eindruck gewinnen, die populäre Künstlerin sei mittlerweile zu einer Kunstfigur geworden, die von der Öffentlichkeit nach Belieben geformt wird. Doch an diesem Abend kommt Frida Kahlo nun selbst zu Wort. Begleitet von den Erläuterungen des Kunsthistorikers Thomas Carstensen, der einfühlsamen Gitarrenmusik von Christian Schulz liest Ulrike Fertig aus Fridas Briefen, Gedichten und Tagebucheinträgen. Die "Kunstfigur" Frida Kahlo wird wieder zum Leben erweckt, und uns tritt eine faszinierende Frau und Künstlerin in all ihren Facetten entgegen: mit ihrem warmen Humor und ihrer ätzenden Ironie, mit ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, mit ihrer Lebensfreude und ihrem Schmerz.

wenig Teilnehmer Weben auf Handwebrahmen für Fortgeschrittene

vhs Kellinghusen ab Sa., 12.03., 10:00 Uhr

Die Handweberei besitzt eine lange Tradition. Mit der technischen Entwicklung gerät sie immer mehr in Vergessenheit. Im Kurs erhalten Sie einen Überblick über diese alte Kulturtechnik. Es stehen Webrahmen von 80 cm zur Verfügung. Der Kurs geht auf die Interessenvielfalt und die unterschiedlichen Voraussetzungen ein, sodass alle, die sich für die klassischen Webtechniken interessieren, Zugang finden werden. Sie weben Stoffe für Nützliches und Dekoratives wie z.B. Tischsets, Kissenhüllen, Schals. Materialkosten je nach Garnwahl und Menge.
Kleingruppe 5 Teilnehmer/innen.
Dieser Kurs ist nicht ermäßigungsfähig. Mitzubringen: Garn, wer hat, Schere und Maßband.

wenig Teilnehmer Mittelalterlicher Schwertschaukampf

vhs Kellinghusen ab Sa., 12.03., 10:00 Uhr

Sie erhalten einen ersten Einblick in die Kunst des Schaukampfes. Es wird der freie Kampf mit Übungsschwertern unterrichtet. Unterschiedliche Schrittfolgen, Attacken und Paraden, Kraft und Geschicklichkeit, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit werden besonders trainiert. Die Kosten je Übungsschwert betragen 6,00 € und sind direkt beim Dozenten zu bezahlen. Mindestalter der Teilnehmer/innen 14 Jahre.
Mitzubringen: Turnschuhe, leichte Handschuhe/Fahrradhandschuhe, Sportkleidung, viel zu Trinken, Pausenimbiss.

wenig Teilnehmer Spinnen macht Spaß

vhs Kellinghusen ab Sa., 19.03., 10:00 Uhr

Spinnen war früher selbstverständlich, heute entdecken wir das alte
Handwerk wieder. Wolle und neuerdings auch vom Alpaka, gibt es genug als Faser direkt vom Tier oder als Kardenband. Sie erfahren wie die Fasern vorzubereiten sind (kardieren mit Handkarden oder Kardiermaschine) und probieren einen schönen Faden aus unterschiedlichem Material zu spinnen.
Wer ein Spinnrad benötigt, meldet sich bitte bei der Dozentin, Tel.: 04321/5582536. Kleingruppe 5 Teilnehmer/innen.
Mitzubringen: Materialkosten ca. 5,00 €, funktionstüchtiges Spinnrad, dicke Socken und Pausensnack.

wenig Teilnehmer Carl Spitzweg: Frei wie ein Drachen - Vortrag

vhs Plön VHS Plön, ab Do., 24.03., 18:30 Uhr

Maler zwischen Idyll und Revolte.
Der arme Poet ist eines der bekanntesten Gemälde Deutschlands und wurde kürzlich zum Lieblingsbild der Deutschen gekürt. Doch was wissen wir über den Schöpfer dieses legendären Bildes? Carl Spitzweg (1808 - 1885) wird gerne als weltfremder Sonderling vorgestellt, der seine skurrilen Werke im entlegenen Dachkämmerchen schuf. Doch Spitzweg war einer der vielseitigsten und weltoffensten Künstler seiner Zeit: Apotheker, Naturforscher, Maler, Poet, Reisender, politischer Satiriker und Humanist. Es lohnt sich also Carl Spitzweg neu zu entdecken - ein warmherziger Mensch und phantasiebegabter Künstler, der viel aufgeschlossener und moderner war als sein Ruf.

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Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Holstenbrücke 7
24103 Kiel

Bei Fragen zu einzelnen Kursen wenden Sie sich bitte an die veranstaltende Volkshochschule.

Tel.: 0431 97984-0
Fax: 0431 96685
E-Mail: Lv@vhs-sh.de

www.vhs-sh.de

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Di, Mi, Do: 9.00-12.00 Uhr
Di: auch 14.00-17.00 Uhr

 

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